Tolle Hocketse in Zwerenberg beim Nordschwarzwald Triathlon
Nachdem vor Jahresfrist bei der ersten Großveranstaltung die Dorfgemeinschaft Zwerenberg und die Spvgg. Berneck/Zwerenberg bereits eine erfolgreiche Hockets beim bürgerlichen Gemeindehaus direkt an der Schwarzwaldstraße gemacht hatten, gab es am vergangenen Sonntag eine Neuauflage. Bei vorhergesagtem bestem Wetter konnte man mit mehr Besuchern rechnen und hatte sich dementsprechend auch besser gerüstet, was Essen und Trinken angeht. Allerdings waren um 8.40 Uhr als die ersten Sportler auf ihrer ersten von drei Runden durch den Ort fuhren, nur wenig Zuschauer vor Ort. Das änderte sich aber, so dass der Spvgg.-Vorsitzende Martin Pietras kurz vor Beginn des Open-Air-Gottesdienstes um 10.15 Uhr viele Besucher begrüßen konnte. Pfarrer Jan Schreder ließ es sich nicht nehmen, an seinem letzten Urlaubstag, den Gottesdienst zu halten. In sportlichem Look und mit seiner Gitarre auf dem Rücken, war er unter dem Applaus der Besucher, vom Pfarrhaus zum Festplatz gejoggt.
In seiner Ansprache stellte er die Frage, ob der olympische Gedanke, „dabei sein ist wichtiger als siegen“ wirklich Gültigkeit hat. Wohl eher selten. Und meist auch nicht bei Kindern im Sport. Für viele Teilnehmer des Triathlons mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen geht es aber darum, den Wettbewerb überhaupt durchzustehen oder evtl. in kürzerer Zeit zu schaffen als bei früheren Veranstaltungen.
Bei dem Radrennen merkte man deutlich, dass es heuer wesentlich mehr Teilnehmer gab als vor Jahresfrist. So konnte man mitunter 5 oder 6 Teilnehmer, darunter auch mehrere Frauen, gleichzeitig beobachten. Und wenn es dann zur Petershöhe hoch ging, wurden alle, die mit über 50 km/h durch den Ort und am Festplatz vorbeidüsten, deutlich langsamer.
Gegen die Mittagszeit und auch noch am Nachmittag nutzen viele Radfahrer aus der Umgebung, die Kombination Radsport life zu erleben und sich gut verpflegen zu lassen. Die Mitarbeiter der beiden Vereine hatten an den Verpflegungsständen gut zu tun. Zum Glück konnte man das wichtigste Getränk Mineralwasser, das zwischenzeitlich aus war, vom Tennisheim ausleihen, denn etwas von außerhalb zu holen, war wegen der Straßensperrung bekanntlich nicht möglich.
Kinder konnten sich an einer Hüpfburg austoben und sich beim Kinderschminken hübsche Motive auf das Gesicht oder die Arme malen lassen.
Und selbstverständlich hatten die Veranstalter auch in diesem Jahr die 10 Streckenposten in Zwerenberg übernommen. Unterstützung erhielten Sie dabei heuer von der Freiwilligen Feuerwehr.
Als kurz vor 15 Uhr ein Polizeiauto mit der Grünen Flagge kam, war das Rennen in Zwerenberg zu Ende und die Straßensperren konnten abgebaut werden. Nicht zu Ende war jedoch die Hocketse, bei der die Besucher bis gegen 18 Uhr verweilten.
Die beiden Vereine bedanken sich sehr herzlich bei allen Besuchern aus nah und fern und selbstverständlich auch bei allen, die zum guten Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. In einem Jahr beim 3. Nordschwarzwald-Triathlon will man in Zwerenberg wieder am Start sein.
Text: Fido Blaich, Bilder: Günter Klink