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Können die Frauen in Jebenhausen etwas reißen?

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dies gilt aktuell auch für die Frauenmannschaft der Spvgg. Berneck/Zwerenberg in der Verbandsliga. Die Schwarzwälder haben bis dato 8 von insgesamt 24 Saisonspielen absolviert und liegen mit nur 4 Punkten auf Tabellenplatz 11, was den direkten Abstieg bedeuten würde.

Vier Spiele stehen in diesem Jahr noch auf dem Spielplan, bevor es nach dem 5. Dezember in die Winterpause geht. Die Rückrunde startet am 13. März. Trainer Sascha Renz hofft, dass bis dahin viele seiner derzeit verletzten Spielerinnen wieder fit sind und man gut vorbereitet die Aufholjagd für den Klassenerhalt starten kann. Die Planung für ein Trainingslager zur Saisonvorbereitung laufen bereits.

Abgeschrieben hat man aber die noch ausstehenden Spiele in diesem Jahr auf keinen Fall. Bereits am Sonntag im Auswärtsspiel beim TV Jebenhausen hat man die Chance, einen Punkt – und mit etwas Glück vielleicht sogar 3 Punkte – zu holen. Von Auswärtsspielen musste die Spvgg. in dieser Saison allerdings immer mit leeren Händen nach Hause fahren. Für das Spiel in Neuenstein, zu dem Sascha Renz aus Mangel an Spielerinnen erst gar nicht antreten konnte, ist mittlerweile eine 3:0-Wertung ergangen.

Bisher gab es nur ein Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten, ebenfalls auf Gegners Platz. Am 17. November 2019 gewannen die Gastgeber in einem Spiel „Not gegen Elend“ mit 6:4. Eine Woche später wurde die Saison coronabedingt beendet. Beide Teams hatten zu diesem Zeitpunkt 4 Punkte und belegten die beiden letzten Tabellenplätze.

Der TV Jebenhausen wäre in beiden coronabedingt abgebrochenen Spielzeiten jeweils direkt abgestiegen. Jetzt liegt das Team aus dem Göppinger Stadtteil mit 9 Punkten (3 Siege, 3 Niederlagen) auf dem 8. Tabellenplatz. Mit im Schnitt mehr als 3,3 geschossenen Toren pro Partie gehört der Sturm von TV Jebenhausen zu den besten der Liga. Dabei führt Leonie Sofie Sartison mit 7 Treffern die Torschützenliste an. Auch Sabrina Mulke mit 5 Toren steht noch vor der erfolgreichsten Torschützin der Bernecker Nadine Wiese. Sie, die eigentlich in der Innenverteidigung spielt, durfte zuletzt auch gegen Musbach als Stürmerin ran.

Die Spvgg. ist in der Folgewoche spielfrei. Danach kommt mit dem FV Asch-Sonderbuch ein Team nach Berneck, das in den bisherigen Spielen auch deutlich hinter den Erwartungen geblieben ist. Sascha Renz hoffe, dass bis dahin die schmerzlich vermisste Torjägerin Sarah Ungericht wieder zum Einsatz kommen kann.

Für den Bernecker Coach und sein Team gilt der Sepp-Herberger-Ausspruch: Das nächste Spiel ist immer das schwerste. Und das findet für die Bernecker Frauen nun mal am Sonntag um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Reichenbach an der Fils gegen den TV Jebenhausen statt.

Test und Fotos von F. Blaich

Im ersten und bis dato auch letzten Aufeinandertreffen in Jebenhausen im November 2019 gab es eine 6:4 Niederlage der Bernecker